Dialog und Entschlossenheit Freitag, 23.5.2025 | 06:00 ... Schweizerischer Baumeisterverband Der SBV TdB Dialog und Entschlossenheit Isabelle Moret, Waadtländer Staatsrätin und Vorsteherin des Departements für Wirtschaft, Innovation, Beschäftigung und Kulturerbe, hat Einblick in verschiedenste Bereiche, unter anderem das Baugewerbe. Sie weiss, wie man Krisen bewältigt, zum Beispiel die Schliessung des Vetropack-Standorts in St-Prex, und ist am 27. Juni als Rednerin zu hören. «Will man in schwierigen Zeiten bestehen, muss man auch Respekt zeigen und zuhören können. Es braucht Social Skills, Dialog und vor allem die unerschütterliche Entschlossenheit, selbst unter Druck Lösungen zu finden.» So lautet das scheinbar einfache, aber gar nicht so einfach umzusetzende Rezept von Isabelle Moret, Vorsteherin des Departements für Wirtschaft, Innovation, Beschäftigung und Kulturerbe, um auch in Krisenzeiten Kurs zu halten.Bevor die erfahrene Politikerin im Waadtländer Staatsrats Einsitz nahm, war sie von 2006 bis 2022 Nationalrätin. Als die COVID-19-Pandemie ihren Höhepunkt erreichte, präsidierte sie die Kammer. Als Rechtsanwältin und langjähriges Vorstandsmitglied von economiesuisse und Vizepräsidentin des Verwaltungsrats von Swissgrid weiss die FDP-Politikerin, wovon sie spricht. Ihre Kompetenzen im Krisenmanagement musste sie unter anderem im vergangenen Jahr bei den Verhandlungen um die Schliessung des Vetropack-Werks, eines der führenden europäischen Glasverpackungshersteller, unter Beweis stellen. Die besiegelte Einstellung der Produktionstätigkeit wurde jedoch dank des wieder aufgenommenen sozialen Dialogs mit einer Vereinbarung abgefedert.Isabelle Moret, die Ende Juni als Rednerin am Tag der Bauwirtschaft in Lausanne teilnehmen wird, unterstützt aber auch die Baumeister im Kanton: «Ich setze mich für noch bessere Rahmenbedingungen in der Wirtschaft ein, auch in der Baubranche.» Und mit klarem Blick in die Zukunft: «Mein Departement unterstützt innovative Start-ups in dieser Branche, von der Bauplanung bis zur Verwendung neuer Materialien. Im Übrigen setzt es beim Bau und bei der Renovation kantonaler Gebäude zunehmend auf nachhaltige Ressourcen. So können wir unsere Abhängigkeit von ausländischen Baustoffen verringern.» Die gegenüber dem Preiskriterium vermehrte Berücksichtigung von Qualitäts- und Nachhaltigkeitsfaktoren (wie lokales Know-how, kurze Wege usw.) ist zudem ein Ziel, das der Kanton als Bauherr unbedingt erreichen will.Und was bedeutet für sie der diesjährige TdB an den Gestaden des Genfersees? «Ich empfinde es als eine Ehre und Anerkennung. Heute gehört der Kanton Waadt zu den dynamischsten Wirtschaftszentren des Landes, und der Bausektor erwirtschaftet mit fast 30 000 Beschäftigten 8 Prozent des Waadtländer BIP. Die Durchführung dieser grossen nationalen Veranstaltung zeugt vom Vertrauen, das die Branche in unsere Dialogfähigkeit und unsere inspirierende Kraft setzt.» Über den Autor Pascal Gysel pascal.gysel@entrepreneur.ch Artikel teilen
Dienstag, 15.9.2026 Bauberufe | Bildung | News Vom Lernenden zur Führungskraft Eine Ausbildung im Bauhauptgewerbe ist mehr als der Einstieg in den Beruf. Erfahren Sie, wie Unternehmen Lernende gezielt fördern und ihnen Perspektiven...
Montag, 14.9.2026 Bauberufe | Bildung | News «Es ist wichtig, junge Leute auszubilden» Die neue Berufsbildung im Bauhauptgewerbe stärkt die Praxisnähe und die Zusammenarbeit aller Beteiligten. Erfahren Sie, welche Chancen sich für Lehrbetriebe,...
Donnerstag, 10.9.2026 Digitalisierung | News Aus Excel Chaos wird Bauwerk: Wie Materius die Materialprüfung digitalisiert Excel-Listen, Zertifikate und manuelle Prüfungen kosten Zeit. Erfahren Sie, wie Materius die Materialprüfung digitalisiert und mehr Transparenz für...