Baubranche konnte Covid-Krise Als viele Branchen stillstehen mussten, lief der Bau weiter. Die Arbeit ging zwar unter Auflagen, aber fast ohne Unterbruch weiter. Das Baugewerbe hat die Corona-Krise besser gemeistert als viele andere Teile der Wirtschaft. Mittwoch, 3.9.2025 | 07:00 ... Schweizerischer Baumeisterverband Baumeister 5.0 Konjunktur und Statistiken Zahlen und Fakten Baubranche konnte Covid-Krise Kredite schon zur Hälfte schon zurückgezahlt Die Schweizer Banken zahlten, gestützt von Bürgschaften des Bunds, zahlte in der Corona-Pandemie 17 Milliarden Franken an Notkrediten aus. Davon gingen 2.1 Milliarden an die Baubranche: 1.5 Milliarden ans Ausbaugewerbe, 0.5 Milliarden an den Hochbau und 50 Millionen an den Tiefbau. Heute ist bereits rund die Hälfte dieser Gelder zurückbezahlt – ein Beweis für die finanzielle Stärke. Seit dem 1. April 2025 beträgt der Zinssatz nur noch 0.25 Prozent statt 1.50 Prozent, für die Senkung hatte sich auch der SBV eingesetzt. Damit werden die Bauunternehmen um mehrere Millionen Franken zusätzlich entlastet. Je nach Branche viel Missbrauch bei den Krediten Falls ein Unternehmen seinen Covid-Notfallkredit nicht bei der Bank begleicht, so muss der Bund als Bürge einspringen und den geschuldeten Betrag bei der Bank begleichen. Im offiziellen Duktus ist dann etwas euphemistisch die Rede von “honoriert”. In allen Branchen mussten acht Prozent der Notkredite vom Bund übernommen werden. Im Bau liegen die Werte höher, doch die grosse Mehrheit der Firmen zahlt zuverlässig zurück. Baubranche brauchte wenig Kurzarbeitsgelder Die staatlichen Auflagen während der Corona-Pandemie führten dazu, dass viele Branchen ihre Tätigkeit nur eingeschränkt oder gar nicht ausüben konnten. Deshalb durften sie Kurzarbeitsentschädigung beziehen. Für Kurzarbeit stellte der Bund 31 Milliarden Franken bereit. Den Löwenanteil von 12 Milliarden erhielten Gastronomie, Gesundheitswesen und persönliche Dienstleistungen. Im Bau waren die Summen deutlich kleiner: 1.37 Milliarden im Ausbaugewerbe, 277 Millionen im Hochbau und nur 24 Millionen im Tiefbau. Effizienter Mitteleinsatz in Baubranche Pro Mitarbeitenden entsprach das 5’500 Franken im Ausbaugewerbe, 3’000 im Hochbau und 1’000 im Tiefbau – während Coiffeure und ähnliche Berufe 60’000 Franken erhielten. Damit zeigt der Bau, dass er seine Leute auch in schwierigen Zeiten beschäftigt und Löhne selbst getragen hat. Über den Autor Luiza Maria Maniera lmaniera@baumeister.ch Artikel teilen
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