Der Gebäudepark als Schlüssel zur CO₂-Reduktion Der Schweizer Gebäudepark hat seit 1990 stärker zur CO₂-Reduktion beigetragen als jeder andere Sektor. Mit gezielten baulichen und technischen Massnahmen lassen sich grosse Emissionsreduktionen erzielen – oft sogar bei tieferen Gesamtkosten. Mittwoch, 11.2.2026 | 07:00 ... Schweizerischer Baumeisterverband Baumeister 5.0 Konjunktur und Statistiken Zahlen und Fakten Der Gebäudepark als Schlüssel zur CO₂-Reduktion Warning: Undefined property: stdClass::$Name in /mnt/data/home/404918.cloudwaysapps.com/yzknsgnsbh/public_html/wp-content/plugins/o365-powerbi/function/o365_powerbi_iframe_short_code_func.php on line 77 Warning: Undefined property: stdClass::$Name in /mnt/data/home/404918.cloudwaysapps.com/yzknsgnsbh/public_html/wp-content/plugins/o365-powerbi/function/o365_powerbi_iframe_short_code_func.php on line 77 Warning: Undefined property: stdClass::$Name in /mnt/data/home/404918.cloudwaysapps.com/yzknsgnsbh/public_html/wp-content/plugins/o365-powerbi/function/o365_powerbi_iframe_short_code_func.php on line 77 Warning: Undefined property: stdClass::$Name in /mnt/data/home/404918.cloudwaysapps.com/yzknsgnsbh/public_html/wp-content/plugins/o365-powerbi/function/o365_powerbi_iframe_short_code_func.php on line 77 Vom grössten zum beinahe kleinsten CO₂-Emittenten Die offizielle CO₂-Statistik der Schweiz unterscheidet vier Sektoren: Gebäudepark, Verkehr, Industrie und Übriges. Im Jahr 1990 war der Gebäudepark der mit Abstand grösste CO₂-Emittent. In den letzten 35 Jahren hat sich die Situation jedoch grundlegend geändert. Die Überprüfung der für 2020 festgelegten Klimaziele hat gezeigt, dass die Sektoren Ihren Zielbeitrag erreicht haben.Trotz Bevölkerungswachstum, höherer Produktionsleistung in der Industrie und einer zunehmenden Anzahl Personenwagen konnten alle vier Sektoren ihren jährlichen CO₂-Ausstoss reduzieren. Besonders stark war der Rückgang im Gebäudepark. Dort sanken die Emissionen um 7.7 Mio. Tonnen beziehungsweise 46%. Die Industrie reduzierte ihren Ausstoss um 4 Mio. Tonnen oder 32%. Der Verkehr sowie der Sektor Übriges senkten ihre Emissionen jeweils um rund 1 Mio. Tonne.Heute ist der Gebäudesektor damit nur noch knapp grösser als der Sektor Übriges und stösst lediglich ein Prozent mehr CO₂ aus als dieser. Vom ehemals grössten Emittenten ist der Gebäudepark nahezu zum kleinsten geworden. Warning: Undefined property: stdClass::$Name in /mnt/data/home/404918.cloudwaysapps.com/yzknsgnsbh/public_html/wp-content/plugins/o365-powerbi/function/o365_powerbi_iframe_short_code_func.php on line 77 Warning: Undefined property: stdClass::$Name in /mnt/data/home/404918.cloudwaysapps.com/yzknsgnsbh/public_html/wp-content/plugins/o365-powerbi/function/o365_powerbi_iframe_short_code_func.php on line 77 Warning: Undefined property: stdClass::$Name in /mnt/data/home/404918.cloudwaysapps.com/yzknsgnsbh/public_html/wp-content/plugins/o365-powerbi/function/o365_powerbi_iframe_short_code_func.php on line 77 Warning: Undefined property: stdClass::$Name in /mnt/data/home/404918.cloudwaysapps.com/yzknsgnsbh/public_html/wp-content/plugins/o365-powerbi/function/o365_powerbi_iframe_short_code_func.php on line 77 Der Durchbruch kam erst nach 15 Jahren Bis diese deutliche Verbesserung spürbar wurde, verging jedoch viel Zeit. Erst ab dem Jahr 2005 sind die Emissionen des Gebäudeparks und der Industrie klar zurückgegangen. Der Verkehr und der Sektor Übriges haben ihren jährlichen Ausstoss bis heute lediglich um rund 10% reduziert.Wäre der Gebäudepark jedes Jahr gleich emissionsintensiv geblieben wie 1990, hätten sich bis heute insgesamt 552 Mio. Tonnen CO₂ angesammelt. Tatsächlich liegt der effektive Ausstoss bei 505 Mio. Tonnen. Über den gesamten Zeitraum konnten somit 46 Mio. Tonnen beziehungsweise 8% eingespart werden.Die Industrie erzielte im gleichen Zeitraum Einsparungen von 28 Mio. Tonnen oder 6%. Der Verkehr weist hingegen einen Überschuss von 7% auf, da seine Emissionen in vielen Jahren über dem Niveau von 1990 lagen. Warning: Undefined property: stdClass::$Name in /mnt/data/home/404918.cloudwaysapps.com/yzknsgnsbh/public_html/wp-content/plugins/o365-powerbi/function/o365_powerbi_iframe_short_code_func.php on line 77 Warning: Undefined property: stdClass::$Name in /mnt/data/home/404918.cloudwaysapps.com/yzknsgnsbh/public_html/wp-content/plugins/o365-powerbi/function/o365_powerbi_iframe_short_code_func.php on line 77 Warning: Undefined property: stdClass::$Name in /mnt/data/home/404918.cloudwaysapps.com/yzknsgnsbh/public_html/wp-content/plugins/o365-powerbi/function/o365_powerbi_iframe_short_code_func.php on line 77 Warning: Undefined property: stdClass::$Name in /mnt/data/home/404918.cloudwaysapps.com/yzknsgnsbh/public_html/wp-content/plugins/o365-powerbi/function/o365_powerbi_iframe_short_code_func.php on line 77 40% weniger Emissionen und gleichzeitig tiefere Kosten Bis 2050 soll jeder Sektor in der Schweiz netto kein CO₂ mehr ausstossen. Dafür stehen unterschiedliche Massnahmen zur Verfügung, die sich sowohl in ihrer Wirkung als auch in ihren Kosten stark unterscheiden. In der Grafik zeigt die Breite der Säulen die CO₂-Einsparungen, während die Höhe der Säulen die Vermeidungskosten für eine Tonne CO2 abbildet. Diese Kosten umfassen Investitions- und Betriebskosten.Bei rund der Hälfte der Massnahmen sind die Kosten negativ. Das bedeutet, dass sie langfristig günstiger sind als der heutige Zustand, weil sie die laufenden Betriebsausgaben senken. Ein typisches Beispiel ist der Betrieb von Elektrofahrzeugen, bei dem Strom günstiger sein kann als Benzin oder Diesel.Insgesamt zeigt sich, dass der Gebäudepark und der Verkehr mit vergleichsweise wenigen Massnahmen einen grossen Teil ihrer Emissionen reduzieren können und dabei oft sogar Kosten sparen. Rund 40% der gesamten CO₂-Reduktion im Land sind durch Massnahmen möglich, die gleichzeitig wirtschaftliche Vorteile bringen.Die übrigen 60% der CO2-Reduktionen erfordern jedoch Investitionen, bei denen die Kosten über den Betriebseinsparungen liegen. Aber dabei ist zu berücksichtigen, dass CO₂-Emissionen bereuts heute einen Preis haben. Der Handelspreis für ein Zertifikat zum Ausstoss einer Tonne CO₂ liegt derzeit bei rund 80 Franken. Die CO₂-Abgabe auf fossile Brennstoffe wie Heizöl und Erdgas beträgt aktuell 120 Franken pro Tonne CO₂. Die grosse Mehrheit der Massnahmen liegt unterhalb dieser letzteren Kostengrenze. Mit ihnen lassen sich rund 70% der jährlichen Emissionen einsparen. Die verbleibenden 30% können jedoch nur mit deutlich kostspieligeren Investitionen eingespart werden. Warning: Undefined property: stdClass::$Name in /mnt/data/home/404918.cloudwaysapps.com/yzknsgnsbh/public_html/wp-content/plugins/o365-powerbi/function/o365_powerbi_iframe_short_code_func.php on line 77 Warning: Undefined property: stdClass::$Name in /mnt/data/home/404918.cloudwaysapps.com/yzknsgnsbh/public_html/wp-content/plugins/o365-powerbi/function/o365_powerbi_iframe_short_code_func.php on line 77 Warning: Undefined property: stdClass::$Name in /mnt/data/home/404918.cloudwaysapps.com/yzknsgnsbh/public_html/wp-content/plugins/o365-powerbi/function/o365_powerbi_iframe_short_code_func.php on line 77 Warning: Undefined property: stdClass::$Name in /mnt/data/home/404918.cloudwaysapps.com/yzknsgnsbh/public_html/wp-content/plugins/o365-powerbi/function/o365_powerbi_iframe_short_code_func.php on line 77 Elektrifizierung senkt CO₂ am stärksten bei den tiefsten Kosten Die exakte Abschätzung der Kosten einzelner Massnahmen ist anspruchsvoll, da sie stark von den getroffenen Annahmen abhängt. Eine Studie der ZHAW kommt jedoch klar zum Schluss, dass die Elektrifizierung der effizienteste Weg ist, um sowohl CO₂ als auch Kosten zu reduzieren.Entscheidend ist dabei die Umstellung von fossilen auf elektrische Energiequellen. Öl, Gas, Benzin und Diesel müssen durch Strom aus erneuerbaren Energiequellen ersetzt werden, sei es bei Personenwagen, Lastwagen oder Wärmepumpen.Die ZHAW untersuchte neben einer Basisvariante mehrere Szenarien mit stark steigenden oder sinkenden Ölpreisen, Strompreisen bzw. Diskontzinsen. In diesen Szenarien verändern sich zwar die Kosten teilweise erheblich, die CO₂-Einsparungen bleiben jedoch gleich. Unabhängig vom Szenario gehören die genannten Elektrifizierungsmassnahmen stets zu den kostengünstigsten. In den meisten Szenarien führen sie sogar zu finanziellen Einsparungen.Im Gebäudepark ist die Umstellung auf Wärmepumpen die wirkungsvollste Einzelmassnahme. Wenn ein vollständiger Heizungsersatz zu hohe Investitionen erfordert, kann dieser durch Solarthermie oder Holzpellets ergänzt werden. Damit lassen sich jeweils 0.3 bis 0.4 Mio. Tonnen CO₂ einsparen. Die Kosten liegen bei rund 230 Franken pro Tonne CO₂ für Solarthermie und bei etwa 95 Franken pro Tonne CO₂ für Holzpellets.Die Sanierung der Gebäudehülle führt zu CO₂-Einsparungen in einer ähnlichen Grössenordnung. Die Kosten sind jedoch deutlich höher. Im günstigsten Szenario betragen sie 518 Franken pro Tonne CO₂, im teuersten rund 1’200 Franken. Keine andere untersuchte Massnahme weist ein derart hohes Kostenrisiko auf. Vor diesem Hintergrund können Ersatzneubauten eine verlässlichere Grundlage für die Kostenentwicklung bieten, insbesondere wenn gleichzeitig grössere CO₂-Einsparungen erzielt werden sollen. Über den Autor Luiza Maria Maniera lmaniera@baumeister.ch Artikel teilen
Mittwoch, 11.3.2026 Arbeitssicherheit | Bauberufe | Baumeister 5.0 | Der SBV | Digitalisierung | News | Politik & Medien «Raum schaffen für Innovation» Innovation ist ein zentraler Hebel für die Transformation des Bauhauptgewerbes. Sie ist nicht nur für grosse, sondern auch für kleine Unternehmen ein...
Mittwoch, 11.3.2026 News | Zahlen und Fakten Neuer Wohnraum durch Verdichtung statt Verdrängung Pro Jahr werden 10'000 Wohnungen in der Schweiz abgebrochen. Von den abgebrochenen Wohngebäuden hatten die meisten nur ein bis zwei Wohnungen.
Dienstag, 10.3.2026 Bauberufe | Der SBV | Digitalisierung | News | Politik & Medien KBOB setzt Standards für öffentliche Bauten Sie steht selten im Rampenlicht, doch keine öffentliche Baustelle funktioniert ohne sie: Die KBOB koordiniert die Interessen von Bund, Kantonen und Gemeinden....