Er vertritt den Bau in Bern Alex Farinelli, Vizedirektor der SSIC Tessin, ist seit 2019 Nationalrat. In die Politik stieg er schon mit 22 Jahren ein. Wieso seine Grossmutter dabei eine grosse Rolle spielte. Mittwoch, 24.9.2025 | 06:00 ... Schweizerischer Baumeisterverband News Er vertritt den Bau in Bern Alex Farinelli, Vizedirektor der SSIC Tessin, ist seit 2019 Nationalrat. In die Politik stieg er schon mit 22 Jahren ein. Wieso seine Grossmutter dabei eine grosse Rolle spielte. «Erfolgreicher Jungpolitiker» – so wurde Alex Farinelli schon mehrfach bezeichnet. Bereits mit 22 Jahren wurde er 2004 in den Gemeinderat seiner Heimatgemeinde Comano gewählt. Zwar hätte in seiner Familie zuvor niemand politisiert, aber es sei immer am Familientisch über politische Themen diskutiert worden. Seine Grossmutter Gianna habe keine Versammlung oder Veranstaltung der FDP verpasst. 2008 schloss sich Farinelli darum den Jungfreisinnigen im Kanton Tessin an und wurde 2010 deren Präsident. Neben der Politik widmete sich Farinelli seinem Studium, das er mit einem Master in Wirtschaft und internationaler Politik abschloss. Neben dem Studium arbeitete Farinelli bei Manor. Nach dem Studium heuerte er zuerst bei der Cornèr Bank an, bevor er als Kantonssekretär der Tessiner FDP amtete. Im Jahr 2015 gelang ihm der Sprung in den Kantonsrat. Im gleichen Jahr nahm Farinelli ein Jobangebot der Tessiner Baumeister an, seit 2017 ist er Vizedirektor der SSIC Tessin. Der Zeitpunkt für den Wechsel sei ideal gewesen, meint er, weil ein Kantonssekretär alle vier Jahre Wahlen zu bewältigen habe. Man könne also nicht jederzeit die Stelle wechseln. Bei der SSIC gefällt ihm, dass man dort sein politisches Engagement schätzt. Andererseits sei es so, dass es für den Bau natürlich von Vorteil sei, wenn jemand vom Nationalrat die Probleme der Branche kenne und diese Themen im Parlament zur Sprache bringen könne. Im Nationalrat setzt sich Farinelli dafür ein, dass die Schweiz ein Erfolgsmodell bleibt, dass die Finanzen im Lot sind und dass die Schweiz wichtige Innovationen nicht verschläft. Dies ist auch darum wichtig, weil nur eine moderne Schweiz eine wettbewerbsfähige Schweiz bleiben wird. Weiter setzt sich Farinelli für das Verkehrskreuz Schweiz ein. Seit Ende des letzten Jahres amtet er als Präsident von SwissRailvolution. «Es ist für jede Branche wichtig, politische Vertreter in Bern zu haben», sagt Farinelli. Für den Bau, den viele politische Entscheide tangieren würden, gelte das ganz besonders. Politik und Beruf betreibt Farinelli mit viel Herzblut. Erholung findet er beim Sport wie dem wie dem Fitnesstraining, dem Tennis oder dem Velofahren sowie bei einem guten Essen, am liebsten mit Freunden. Über den Autor Susanna Vanek susanna.vanek@baumeister.ch Artikel teilen
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