Klimaneutrale Backsteine sind ein weiterer Schritt für nachhaltiges Bauen Backsteine zählen neben Beton und Asphalt zu den drei wichtigsten Baumaterialien. Gerade deshalb steckt in ihnen ein enormes Potenzial, um den CO₂-Ausstoss im Bausektor deutlich zu senken. Klimaneutrale Backsteine sind eine vielversprechend. Dienstag, 22.4.2025 | 06:00 ... Schweizerischer Baumeisterverband Baumeister 5.0 Digitalisierung Baumaterialien Klimaneutrale Backsteine sind ein weiterer Schritt für nachhaltiges Bauen Backsteine zählen neben Beton und Asphalt zu den drei wichtigsten Baumaterialien. Gerade deshalb steckt in ihnen ein enormes Potenzial, um den CO₂-Ausstoss im Bausektor deutlich zu senken. Klimaneutrale Backsteine sind eine vielversprechende Innovation.Backsteine gehören zu den ältesten Baumaterialien der Menschheit. Sie bestehen aus natürlichen Rohstoffen wie Ton, Lehm, Sand und Wasser – echte Naturprodukte also. Dank ihrer Langlebigkeit gelten sie als besonders wertvoll im Hinblick auf die ökologische Gesamtbilanz. Doch so umweltfreundlich der fertige Ziegel auch wirkt: Die Herstellung ist energieintensiv und verursacht hohe CO₂-Emissionen, vor allem beim Brennvorgang. Auch der Transport – von der Rohstoffgrube zum Brennofen und schließlich zur Baustelle – belastet die Umwelt zusätzlich.Die Branche bewegt sichIn den letzten Jahren hat sich in der Baustoffbranche viel getan. Immer mehr Unternehmen arbeiten daran, ihre Umweltbilanz zu verbessern. So wird heute vermehrt Recyclingmaterial eingesetzt, die Brenntemperaturen der Öfen wurden gesenkt – und damit auch der Energieverbrauch. Nachhaltigkeit wird zunehmend zur strategischen Priorität.Innovation am Bau: klimaneutrale BacksteineEin neuer Trend macht sich immer mehr breit: klimaneutrale Backsteine. Sie basieren auf modernsten Technologien, optimierten Produktionsprozessen und der Kompensation unvermeidbarer Restemissionen. Inzwischen sind auch in der Schweiz die ersten klimaneutralen Leichtbacksteine erhältlich – ein klares Signal, dass sich die Branche weiterentwickelt.Die Nachfrage für klimaneutrale Baustoffe wächst. Mit ganzheitlichen Massnahmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette bieten sich Bauherren heute schon umweltfreundliche Alternativen zur Reduktion des ökologischen Fussabdrucks beim Bauen. Und die Richtung stimmt: Je mehr nachhaltiges Bauen an Bedeutung gewinnt, desto grösser wird der Innovationsschub in der Branche. Davon profitiert letztlich nicht nur die Umwelt – sondern auch die Zukunft des Bauens. Über den Autor Thomas Staffelbach thomas.staffelbach@baumeister.ch Artikel teilen
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