Leitungsbau auf einer vielbefahrenen Strasse

In der Manessestrasse erstellt die Stadt Zürich einen neuen Abwasserkanal, erneuert die Erdgasleitung sowie die Leitung der Wasserversorgung und der ewz. Eine spannende Aufgabe für die Tibau AG und die Marti AG, Bauunternehmung aus Zürich.

In der Manessestrasse erstellt die Stadt Zürich einen neuen Abwasserkanal, erneuert die Erdgasleitung sowie die Leitung der Wasserversorgung und des ewz. Eine spannende Aufgabe für die Tibau AG und die Marti AG, Bauunternehmung aus Zürich.

Links und rechts von der Baustelle brausen die Autos vorbei. Die Personen in ihnen sind unterwegs auf die Autobahn oder ins Einkaufscenter Sihlcity, die anderen kommen von dort. Auf sehr beengten Verhältnissen befindet sich eine 500 Meter lange Baustelle. Die Arbeiten umfassen einerseits den Bau von neuen Abwasserleitungen, andererseits soll für Velofahrerinnen und Velofahrer im Bereich der Unterführung Giesshübelbrücke mehr Platz und Sicherheit geschaffen werden.

Die Arbeiten werden von der ARGE Band durchgeführt, die aus der Tibau AG besteht, die den Tiefbau ausführt, und der Marti AG, die für die Ausführung der Kunstbauten verantwortlich ist. Im Bereich der Giesshübelbrücke erwiesen sich die Kanalumlegungsbaumassnahmen als umfangreicher und komplexer, als bei der Planung angenommen. Pitt Reinhardt, Polier der Marti AG, verhehlt nicht, dass es ihm Spass gemacht hat, einige Lösungen finden zu müssen. Es sei aus seiner Sicht ein sehr spannendes Projekt und es mache ihm Freude, daran mitwirken zu können. Ein grosser Wert sei auf die Gesundheit und die Sicherheit der Mitarbeitenden gelegt worden, weil einige Arbeiten bei offenem Kanal stattfanden. Bei den hygienischen Sicherheitsvorkehrungen ging es vor allem darum, Magen-Darm-Erkrankungen zu verhindern.

Genaues Schalen war gefragt

Maksym Hrytsay, Bauführer bei der Tibau AG, meint, die Nähe zum Fluss Sihl hätte Auswirkungen auf die Bauarbeiten gehabt. «Der Grund war sehr kiesig und daher instabil. Das stellte uns bei der Baugrundsicherung und beim Schalen vor Anforderungen», erläutert er, um sich zu freuen: «Wir konnten es bis jetzt sehr gut bewältigen.» Die engen Platzverhältnisse hätten eine genaue Planung des Abtransportes des Aushubmaterials und der Anlieferungen bedingt. Die Stadt hätte dazu aber keine Vorgaben gemacht, was die diesbezügliche Planung erleichtert habe. Um den Verkehr möglichst wenig zu behindern, sei das Projekt in kleinere Etappen aufgegliedert worden. Die Bauarbeiten werden noch bis März 2026 dauern.

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