Sicher arbeiten unter der Sonne

Ob Wolken oder Sonne: UV-Strahlung ist immer da. Wer draussen arbeitet ist der Sonne ausgesetzt und braucht konsequenten Schutz. Schütze dich – mit Helm, Kleidung, Schatten und Sonnencreme.

 

Wer auf dem Bau arbeitet, braucht Schutz – nicht nur vor herabfallenden Gegenständen, sondern auch vor der Sonne. UV-Strahlung ist tückisch: Sie ist unsichtbar, aber langfristig gefährlich. Besonders gefährdet sind Körperstellen wie Nacken, Ohren und Nase, die beim Auftragen von Sonnencreme oft vergessen gehen. Sonnenbrand ist dabei noch das kleinste Problem. Viel gravierender sind mögliche Langzeitschäden wie vorzeitige Hautalterung oder Hautkrebs.

Sonnenschutz auf der Baustelle ist keine freiwillige Massnahme. Arbeitgebende sind verpflichtet, ihre Teams vor UV-Strahlung zu schützen – genauso wie vor anderen Berufsrisiken. Am besten gelingt das mit dem bewährten TOP-Prinzip: technisch (z.B. durch Schattenplätze), organisatorisch (durch angepasste Arbeitszeiten) und persönlich – etwa mit Sonnencreme, Sonnenbrille, Lippenschutz, UV-Schutzkleidung und einem Helm mit Stirnblende und Nackenschutz.

Der persönliche Schutz beginnt bereits am Morgen: UV-schützende Kleidung anziehen, Sonnencreme grosszügig auftragen – besonders im Gesicht und im Nacken. Und zwar noch vor dem ersten Kaffee. Wichtig: Das Auftragen der Sonnencreme muss regelmässig gemacht werden, besonders bei starkem Schwitzen oder nach der Mittagspause.

Auch clevere Pausenregelungen machen einen Unterschied. Wer die intensivste Sonneneinstrahlung meidet, reduziert die Belastung deutlich. Temporäre Schattenlösungen wie Zelte oder feste Überdachungen bieten zusätzliche Entlastung. Klar ist: UV-Schutz ist fester Bestandteil der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes. Wer Verantwortung übernimmt, schützt nicht nur sich selbst, sondern auch die Gesundheit seines Teams – heute und in Zukunft.

Für weitere Informationen steht Ihnen die Beratungsstelle für Arbeitssicherheit BfA sehr gerne unter beratung@bfa-bau.ch zur Verfügung.

 

Autorin: Heidi Bacchilega

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