Unerwarteter Klimaretter

Beim Building Award wurden am 24. Juni 2025 in sechs Kategorien herausragende Ingenieursleistungen am Bau prämiert. Alt Bundesrat Adolf Ogi würdigte die NEAT als Jahrhundertprojekt.

Beim Building Award wurden am 24. Juni 2025 in sechs Kategorien herausragende Ingenieursleistungen am Bau prämiert. Alt Bundesrat Adolf Ogi würdigte die NEAT als Jahrhundertprojekt. 

Die Schweizer Auszeichnung für herausragende Ingenieurleistungen am Bau ging dieses Jahr in die sechste Runde. Eine hochkarätige, unabhängige Jury, bestehend aus Vertretungen aus Industrie und Planung, aus Forschung und Entwicklung sowie aus der Bundesverwaltung und Ingenieurbranche, hatte zunächst aus den eingereichten Dossiers in sechs Kategorien 26 Nominationen vorgenommen. Schliesslich hat die Jury unter dem Präsidium von Viktor Sigrist, Direktor der Hochschule Luzern – Technik & Architektur sowie Leiter des Ressorts Forschung der Hochschule Luzern, die Awards für die Kategoriensieger vergeben. 

In der Kategorie «Forschung, Entwicklung, Start-ups» gewann die Empa, Abteilung Beton und Asphalt, Dübendorf, mit «Beton, der unerwartete Klimaretter». In der Kategorie «Hochbau» wurden WAM Planer und Ingenieure AG. Bern für die Generalsanierung des Südtraktes des HB Zürich prämiert. In der Kategorie «Infrastruktur und Umwelt» durften Conzett Bronzinie Partner AG, Chur, für die Brücke Punt auf die Bühne. In der Kategorie «Energiesysteme und Gebäudetechnik» siegte die Plan K AG, Suhr für die Erneuerung der Giacomettistrasse 4 in Bern. In der Kategorie «Young Professionals» ging der Award an Pascal Joos von Lüchigner Meyer Partner AG, für seine kleinen Schauhäuser im Botanschen Garten Bern. Die Scuola universitaria professionale della Svizzera italiana SUPSI bekam einen Preis für das Projekt «Promtec SUPSI SAMT». 

Die Stiftung bilding hat 2024 den Building-Matura-Award ins Leben gerufen. Der Award zeichnet nicht nur bemerkenswerte Leistungen von Maturandinnen und Maturanden in den Bereichen des Ingenieurwesens aus, sondern er macht auch sichtbar, wie vielfältig, kreativ und relevant sich junge Menschen mit dem Leben und der Umwelt beschäftigen. Die diesjährige Siegerin heisst Alea Stalder, sie machte eine Maturarbeit, in der sie Tiny Houses mit Einfamilienhäusern verglich. 

Alt Bundesrat Adolf Ogi, «Vater» der NEAT, würdigte im Rahmen der Award-Verleihung die enormen Herausforderungen und die von so vielen Ingenieurinnen und Ingenieuren konzipierte brillante Ingenieurskunst, die hinter dem Jahrhundertprojekt Neue Eisenbahn Alpentransversale NEAT stehen. 

Der Building-Award wird von Infra Suisse, dem Schweizerischen Baumeisterverband SBV und der Schweizerischen Vereinigung Beratender Ingenieurunternehmungen suisse.ing getragen 

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Schweizerischer Baumeisterverband

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