Zusammenarbeit für eine langlebige (Bau-)Zukunft Der Strabag Tiefbau hat in Effretikon (ZH) drei ältere Wohnblöcke rückgebaut. Das Abbruchmaterial wird im eigenen Kieswerk wiederverwertet. Dienstag, 26.11.2024 | 06:00 ... Schweizerischer Baumeisterverband Baumeister 5.0 Umwelt & Nachhaltigkeit Zusammenarbeit für eine langlebige (Bau-)Zukunft Der Strabag Tiefbau hat in Effretikon (ZH) drei ältere Wohnblöcke rückgebaut. Das Abbruchmaterial wird im eigenen Kieswerk wiederverwertet.Die drei in die Jahre gekommenen Mehrfamilienhäuser mit 86 Wohnungen an der Rütlistrasse im zürcherischen Effretikon weichen einer neuen Wohnsiedlung. Strabag war für den Rückbau und den Abtransport der Baumaterialien sowie das Erstellen der Baugrube mit Spundwänden verantwortlich.Zunächst wurden die Rückbauarbeiten durchgeführt, parallel dazu erfolgte die Schadstoffsanierung. Vor Ort waren ein Abbruchbagger sowie zwei 30-Tonnen-Bagger am Werk. Insgesamt hat Strabag 5000 m3 Abbruch- sowie Mischabbruchmaterialien rückgebaut. Diese wurden im Strabag-eigenen Kieswerk in Bürglen aufbereitet und wieder in den Materialkreislauf eingespeist.(c) Strabag AG Recycling-Technik für die ZukunftWährend die Mitarbeitenden in Effretikon mit dem Rückbau der Wohnblöcke absorbiert waren, wurde das abgebrochen Material ressourcenschonend weiterverwertet. Im Kieswerk Bürglen kam dazu eine 48-Tonnen schwere mobile Brechanlage zum Einsatz. Diese verarbeitet das mineralische Rückbaumaterial zu hochwertigen Gesteinskörnungen.(c) Strabag AGDas unsortierte Abbruchmaterial wird von einem Bagger in den Einfülltrichter Maschine gefüllt. Über ein Fliessband gelangt das Material in die Prallbrechanlage, wo das Material ausgesiebt und mit Hilfe von Magneten und Luft getrennt wird. Dabei gelangen Bauabfälle wie Elektrorohre und Stofffetzen als Leichtmaterial direkt in eine Mulde. Der wiederverwertbare Beton hingegen wird im Prallbrecher gebrochen. Das gesäuberte Granulat wird teilweise mehrmals gesiebt, um die gewünschte Körnung des Endprodukts zu erreichen. Dieses wird anschliessend in die Betonwerke transportiert, wo es zu neuem Beton aufbereitet oder im Strassenbau verwendet wird. Der Rückbau und die umweltschonende Rückgewinnung von Beton stehen als Beispiele für das Engagements der Strabag für die Kreislaufwirtschaft.(c) Strabag AG Autorin: Giulia Ciarla/Strabag AGFotos: Strabag AG Über den Autor Schweizerischer Baumeisterverband kommunikation@baumeister.ch Artikel teilen
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