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Coronavirus

Der Schweizerische Baumeisterverband verfolgt die aktuellen Coronavirus Situation aufmerksam und informiert seine Mitglieder regelmässig über aktuelle und relevante Entwicklungen. Dabei gibt es für Baumeister einiges zu beachten.

Aktualisierte Handlungsanleitung des Seco und der Suva mit vereinzelten Lockerungen für das Bauhauptgewerbe  

Das Seco und die Suva haben ihre Handlungsanleitung für die Umsetzung der Corona-Schutzmassnahmen auf den Baustellen an die Lockerungen des Bundes vom 26. Juni 2021 angepasst. So gilt in Innenräumen nur noch dann eine generelle Maskenpflicht, wenn keine anderen Schutzmassnahmen definiert worden sind. Unterstrichen wird jedoch weiterhin die Wichtigkeit, die Hygiene- und Abstandsempfehlungen des BAG konsequent einzuhalten. Es ist im Einzelfall vor Ort zu beurteilen, ob für einen bestimmten Arbeitsschritt Masken getragen werden müssen.

Händewaschen, Abstandhalten und, wo Abstandhalten nicht möglich ist, Maske tragen, bleiben die zentralen Schutzmassnahmen. Der SBV appelliert an die Unternehmen, diese Massnahmen auch im Sommer strikte einzuhalten und dies auch von den Arbeitnehmenden und Subunternehmen einzufordern. Dies ist wichtig, um trotz der neuartigen Delta-Variante des Coronavirus Baustellen sicher weiterbetreiben zu können.  

Die wichtigsten Punkte sind 

  • Die Maskenpflicht gilt in Innenräumen überall dort, wo der Abstand von 1.5 Metern zu anderen Personen nicht eingehalten werden kann. Als Innenräume gelten alle geschlossenen Räume (inklusive Räume, die sich noch im Bau befinden, in denen die Fenster aber schon eingesetzt sind). 

  

  • Bei Arbeiten im Freien (inklusive in Räumen, die sich noch im Bau befinden, in denen die Fenster aber noch nicht eingesetzt sind), sinkt das Risiko einer Ansteckung. Dennoch ist bei intensiveren Kontakten (sprich wenn Arbeiten nur ausgeführt werden können, wenn die Personen eine längere Dauer den Abstand von 1.5 Metern unterschreiten), eine Maske zu tragen, wenn diese Tätigkeiten nicht zeitweilig durch eine kurze Pause von einigen Minuten unterbrochen werden kann.   
  • Gruppentransporte stellen ein höheres Ansteckungsrisiko dar, daher gilt in diesen weiterhin eine generelle Maskenpflicht. Das Freilassen von Sitzen stellt keine genügende Massnahme dar.
     
  • Gemeinsam genutzte Räume (z.B. Pausenräume, Umkleideräume, Sitzungszimmer etc.) sollen mindestens täglich gereinigt werden. Zudem sollen oft berührte Oberflächen wie Tischflächen und Stuhllehnen nach Gebrauch mit handelsüblichen Reinigungsmitteln oder Desinfektionsmitteln gereinigt werden. Hierfür sind Einwegtücher sowie Reinigungsmittel oder Desinfektionsmittel zur Verfügung zu stellen. Hier gilt Maskenpflicht, wenn der Abstand von 1.5 Metern nicht eingehalten werden kann.
     
  • Für Personalrestaurants und Betriebskantinen sind folgende Regeln zu beachten:  
  1. Die Nahrung muss sitzend zu sich genommen werden.  
  1. 4er-Tische dürfen nur mit zwei Plätzen diagonal besetzt werden.  
  1. Bei grösseren Tischen muss der Abstand von 1.5 Metern gewährleistet sein. Die Abstandsregelung gilt ebenso als eingehalten, wenn zwischen den Sitzplätzen jeweils ein Platz freigehalten wird.
     
  • Empfehlenswert ist eine Kurzinstruktion an jedem Morgen vor dem Arbeitsantritt. Hierbei können Arbeitnehmer über die aktuelle Lage und die einzuhaltenden Schutzmassnahmen informiert und instruiert werden. Empfehlenswert ist zudem, sich als Vorgesetzten bei dieser Gelegenheit über das Befinden der Arbeitnehmer zu informieren und regelmässig zu wiederholen, dass diejenigen die Symptome verspüren, Zuhause bleiben müssen. 

 

Das Dokument von Seco und Suva finden Sie hier.  

Sommerzeit: Das müssen Reisende wissen 

Dieses Jahr gilt es bei Reisen ins Ausland unzählige Einreisebestimmungen in Zusammenhang mit Covid-19 zu beachten.

Die bekannte Risikoländerliste des BAG wurde mittlerweile in eine Liste der Länder mit besorgniserregender Virusvariante umfunktioniert. Diese Liste ist zur Zeit mit Indien, Nepal und Grossbritannien noch überschaubar, allerdings ist insbesondere die sogenannte Delta-Variante des Coronavirus in vielen anderen europäischen Ländern auf dem Vormarsch und es ist nicht absehbar, ob die Liste um beliebte Destinationen wie Italien, Spanien und Portugal erweitert wird.

An dieser Stelle sei deshalb nochmals an die Massnahmen bei der Rückreise in die Schweiz erinnert: 

Wer vollständig geimpft ist und dies nachweisen kann, darf grundsätzlich wieder in die Schweiz einreisen. Für Einreisen aus dem Schengen-Raum wird zudem die Quarantänepflicht aufgehoben. Befindet sich das Ursprungsland jedoch auf der Liste der Länder mit besorgniserregender Virusvariante, gilt eine Quarantänepflicht für Personen, die nicht geimpft und nicht genesen sind.

Grundsätzlich hat ein Arbeitnehmer keinen Anspruch auf EO-Entschädigung, wenn er «selbstverschuldet» nach der Rückkehr aus einem Risikogebiet in Quarantäne muss. Als «selbstverschuldet» gilt eine Reise in ein Risikogebiet, wenn dieses am Tag der Abreise auf der Risikoländerliste steht. Arbeitgeber dürfen ihren Mitarbeitenden Auslandreisen in Risikogebiete nicht verbieten. Vielmehr sind die Arbeitnehmer auf die Auswirkungen einer solchen Reise hinzuweisen. Dazu kann auch die Selbstdeklaration des SBV verwendet werden, welche in verschiedenen Sprachen zur Verfügung steht 

Lockerungen am Arbeitsplatz: Keine generelle Maskenpflicht – nur noch Homeoffice-Empfehlung

Der Bundesrat hat seiner Sitzung vom 23. Juni 2021 Lockerungen der Corona-Massnahmen beschlossen, die per Samstag, 26. Juni 2021 in Kraft treten. So wird die generelle Maskenpflicht am Arbeitsplatz aufgehoben. Arbeitgeber haben jedoch weiterhin die Pflicht, die Arbeitnehmenden zu schützen. Der Arbeitgeber entscheidet allerdings selbstmit welchen Massnahmen der Schutz der Arbeitnehmer sichergestellt wird und wo und wann das Tragen einer Maske am Arbeitsplatz nötig ist. Die entsprechende Handlungshilfe für Covid-19-Kontrollen im Bereich Baustellen des SECO wird im Laufe der nächsten Tage entsprechend angepasst werden.  
Für Tätigkeiten im Büro wird zudem die Homeoffice-Pflicht wieder in eine blosse Empfehlung umgewandelt. 

Covid-Zertifikat ab 26. Juni 2021 bei Freizeitveranstaltungen – Gültigkeit auf 12 Monate verlängert

Bei Grossveranstaltungen sowie in Diskotheken und Tanzlokalen kommt ab 26. Juni 2021 das Covid-Zertifikat zum Einsatz. Zugleich hat der Bundesrat beschlossen, die Gültigkeit des Zertifikats von 6 auf 12 Monaten zu verlängern. Für Veranstaltungen ohne Zertifikat gelten strengere Schutzmassnahmen. Der Anerkennungsprozess des Schweizer Zertifikats durch die EU ist lanciert.

BAG-Plakate sind neu orange

Infolge der sinkenden Corona-Fallzahlen hat das Bundesamt für Gesundheit (BAG) eine neue Phase seiner Corona-Kampagne eingeleitet. Die bisher rot gefärbten Plakate, die auf die Schutzmassnahmen hinweisen, haben mit den Öffnungen vom 31. Mai 2021 ihre Farbe auf Orange gewechselt. Der Wechsel der Farbe weist darauf hin, dass es zu inhaltlichen Anpassungen kam. Das neue Plakat stellt die derzeit gültigen Massnahmen zum Schutz vor Corona dar. Wir bitten Sie, auf Ihrem Firmengelände die Plakate auszuwechseln. Sie finden die orangen Plakate auf der BAG-Website in allen vier Landessprachen sowie auf Englisch:

https://bag-coronavirus.ch/downloads/

Relevante Fragen zu Impfungen

Nachdem die Corona-Impfkampagne Fahrt aufnimmt und nun auch Personen im Arbeitsleben geimpft werden, stellt sich die Frage, ob Arbeitnehmer einen Impftermin während der Arbeitszeit planen dürfen. 

Impftermin ist keine Arbeitszeit

Grundsätzlich gelten hier die Bestimmungen des Obligationenrechts, wonach Arbeitnehmer private Termine in ihre Freizeit zu legen haben. Art. 329 Abs. 3 OR sieht allerdings vor, dass den Arbeitnehmern die üblichen freien Stunden zu gewähren sind, namentlich wenn der Arbeitnehmer keine freie Terminwahl hat oder Impfungen nur während der Arbeitszeit möglich sind. Da je nach Kanton die Impftermine ohne Rücksprache mit dem Impfwilligen zugewiesen werden und die Öffnungszeiten der Impfzentren in der Regel beschränkt sind, fallen diese Termine häufig in die Arbeitszeit und können nicht in die Freizeit des Arbeitnehmers gelegt werden. In diesen Fällen ist die nötige Freizeit grundsätzlich zu gewähren, d.h. es ist dem Arbeitnehmer für die Impfung frei zu geben. In den übrigen Fällen kann vom Arbeitnehmer verlangt werden, den Impftermin in seiner Freizeit wahrzunehmen.

Eine gänzlich andere Frage ist, ob es sich bei einem Termin während der Arbeitszeit um bezahlte oder unbezahlte Absenzen handelt. Da keine Pflicht zur Covid-19-Impfung besteht, erfolgt aus rechtlicher Sicht auch keine Anrechnung von Arbeitszeit. Das bedeutet, dass für die Wahrnehmung des Impftermins keine Lohnfortzahlungspflicht seitens des Arbeitgebers besteht. Nur wenn die Impfung auf Initiative des Arbeitgebers erfolgt, gilt die Zeit für die Impfung als Arbeitszeit.

Arbeitsunfähigkeit nach Impfung

Manche Personen reagieren nach einer Impfung mit Krankheitssymptomen wie Fieber, Schüttelfrost oder Kopfschmerzen. Je nachdem wie stark diese Symptome ausfallen, kann dies zu einer Arbeitsunfähigkeit des Arbeitnehmers führen. Fälle, in denen die Impfung zu einer Arbeitsunfähigkeit beim Arbeitnehmenden führt, gelten als Krankheitsfälle und es kommen die Regeln zur Lohnfortzahlung bei Krankheit zur Anwendung. In solchen Fällen sollte vom Arbeitnehmer allerdings unbedingt ein entsprechendes Arztzeugnis ab dem ersten Tag verlangt werden.

Keine Quarantäne für Geimpfte und Genesene

Geimpfte sind neu wie Genese während sechs Monaten von der Kontaktquarantäne und der Reisequarantäne sowie von der Testpflicht und der Pflicht zur Angabe der Kontaktdaten bei der Einreise ausgenommen. Voraussetzung ist eine vollständige Impfung mit einem in der Schweiz oder durch die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) zugelassenen Impfstoff. Auch Personen unter 16 Jahren werden von der Reisequarantäne und der Testpflicht bei der Einreise ausgenommen. Die Ausnahmen von der Reisequarantäne und von der Testpflicht gelten nicht für genesene und geimpfte Personen, die aus Ländern mit besorgniserregenden Virusvarianten einreisen.

Corona Kurzarbeit: Kurzarbeitsdauer auf 24 Monate verlängert

Die Höchstbezugsdauer für Kurzarbeitsentschädigung aufgrund des Coronavirus wird von aktuell 18 auf 24 Monate erhöht. Die Erhöhung der Höchstbezugsdauer gilt bis zum 28. Februar 2022. Zusätzlich verlängert der Bundesrat das summarische Verfahren bei der Abrechnung von KAE erneut um drei Monate bis Ende September 2021.  
Hingegen gilt ab dem 1. Juli 2021 wieder eine Karenzfrist von einem Tag. Zudem wird per 1. Juli 2021 der «Rapport wirtschaftlich bedingter Ausfallstunden» wiedereingeführt. Damit bestätigen die Arbeitnehmenden ihre Ausfallstunden und erklären, dass sie mit der Kurzarbeit einverstanden sind. 

Ferien und Feiertage geltend machen
Das Kantonsgericht Luzern hat in einem konkreten Fall festgestellt, dass bei der Bemessung der Kurzarbeitsentschädigung aufgrund der Corona-Pandemie die Ferien- und Feiertagsentschädigungen ebenfalls zu berücksichtigen sind. Betroffen sind Kurzarbeitsentschädigungen, welche ab März 2020 bezahlt wurden und während der gesamten Laufzeit des summarischen Verfahrens bezahlt werden. Das Verfahren wird voraussichtlich vor das Bundesgericht weitergezogen.  

Damit Unternehmen während der Dauer dieses Verfahrens mögliche Ansprüche nicht verlierenempfiehlt der SBV, umgehend bei den zuständigen Arbeitslosenkassen ein Gesuch, um Wiedererwägung der Kurzarbeitsentschädigung einzureichen. So können bei der Kurzarbeitsentschädigung auch Ferien und Feiertage geltend gemacht werden. 

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Kontaktquarantäne in Betrieben entfällt bei wöchentlichen Tests

Für Mitarbeitende von Unternehmen, die über ein Testkonzept verfügen und der vor Ort tätigen Belegschaft mindestens einmal pro Woche Testungen anbieten, entfällt neu bei ihrer beruflichen Tätigkeit die Kontaktquarantäne. Das hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 14. April 2021 beschlossen. Voraussetzung ist, dass es sich um regelmässige für diesen Zweck anerkannte Testungen handelt, deren Kosten vom Bund übernommen werden. Selbsttests zählen nicht dazu. Um von der Befreiung der Kontaktquarantäne profitieren zu können, empfiehlt der SBV deshalb, sich bezüglich Testkonzept an die Teststrategien der Kantone zu halten. 

Corona-Erwerbsersatz wird verlängert 
Der Bundesrat hat an seiner heutigen Sitzung beschlossen, die Geltungsdauer für den Corona-Erwerbsersatz über den 30. Juni 2021 hinaus bis zum 31. Dezember 2021 zu verlängernEbenfalls verlängert wird die Frist um ein entsprechendes Gesuch zu stellen. Erleidet ein Arbeitnehmer bis zum 31. Dezember 2021 aufgrund von Corona einen Arbeitsausfall kann er das entsprechende Gesuch für Leistungen aus dem Corona-Erwerbsersatz bis zum 31. März 2022 einreichen.  

BAG-Risikoländerliste stark verkürzt

Die BAG-Risikoländerliste enthält neu nur noch Staaten oder Gebiete, in denen für die Schweiz besorgniserregende Virusvarianten zirkulieren. Geimpfte und genesene Personen aus einem solchen Staat oder Gebiet können ohne Test- und Quarantänepflicht einreisen, solange sicher ist, dass die Impfung einen guten Schutz bietet. Für Einreisen aus dem Schengen-Raum wird grundsätzlich die Quarantänepflicht aufgehoben. Eine Testpflicht besteht nur noch für mit dem Flugzeug einreisende Personen, die nicht geimpft und nicht genesen sind. Die Kontaktdaten werden künftig noch bei der Einreise mit dem Flugzeug verlangt.  

Die vollständige Liste und weitere Informationen finden Sie hier

Grundsätzlich hat ein Arbeitnehmer keinen Anspruch auf EO-Entschädigung, wenn er «selbstverschuldet» nach der Rückkehr aus einem Risikogebiet in Quarantäne muss. Als «selbstverschuldet» gilt eine Reise in ein Risikogebiet, nachdem dieses auf die Risikoliste aufgenommen wurde. Hier entfällt die Pflicht des Arbeitgebers zur Lohnfortzahlung. Personen, welche sich zum heutigen Zeitpunkt bereits in einem Risikogebiet aufhalten und bei Ihrer Rückkehr in Quarantäne müssen, haben hingegen einen Anspruch auf EO-Entschädigung, da dies nicht als «selbstverschuldet» gilt. Es obliegt grundsätzlich dem Arbeitnehmer, bei der Ausgleichskasse EO-Entschädigung zu beantragen.

Bei Flugreisen aus Ländern, die nicht zu den Risikogebieten zählen, ist ab 8. Februar neu ebenfalls ein negatives PCR-Testresultat vorzuweisen. Wer hingegen nach einem Aufenthalt in einem Gebiet, das nicht auf dem Risikoländerliste steht, über den Landweg in die Schweiz einreist, muss keinen Corona-Test vorlegen. Dies gilt aktuell auch für Grenzgänger.

Arbeitgeber dürfen ihren Mitarbeitenden Auslandreisen in Risikogebiete nicht verbieten. Vielmehr sind die Arbeitnehmer auf die Auswirkungen einer solchen Reise hinzuweisen. Dazu kann auch die Selbstdeklaration des SBV verwendet werden.

Erleichterungen durch freiwillige Tests für Ihren Betrieb – dank SBV-Engagement keine Kontaktquarantäne

Am Freitag, 23. April 2021 haben sich die Dachverbände der Wirtschaft mit Vertretern von Bund und Kantonen über die künftige Ausrichtung der Corona-Teststrategie und mögliche Lockerungen ausgetauscht. Diskussionsgrundlage war das Dokument «Lösungsvorschläge und Forderungen der Wirtschaft für eine wirkungsvolle und praktikable Umsetzung der kantonalen Testkonzepte», welches unter tatkräftiger Mithilfe des SBV entstanden ist. Da zugleich die Sektionen des SBV mit demselben Anliegen auf ihre Kantonsregierungen zugegangen sind, war die Forderungen für praktikable Testkonzepte und weitergehende Erleichterungen erfolgreich. Die wichtigsten Zusicherungen von Bund und Kantonen bei der Teilnahme des Betriebes an regelmässigen Testungen sind:  

  • Keine Quarantäne der getesteten Baustellenequipe, solange die «Pool-Resultate» ausstehen. Bei positivem Pool sofortiger PCR Test der ganzen «Pooling-Gruppe». Die Gruppe kann weiterarbeiten bis zum Ergebnis des individuellen Tests.  
  • Nur die positiv getestete Person einer «Pooling-Gruppe» geht in Isolation. Die anderen Arbeitskollegen arbeiten unter Einhaltung der betrieblichen Schutzmassnahmen weiter. 
  • Die Teilnahme an Betriebstests erfolgt auf freiwilliger Basis. Jedes Unternehmen entscheidet selbst, ob an den regelmässigen Testungen teilgenommen wird. Alle Mitarbeitenden dürfen zudem individuell entscheiden, ob sie an einem betrieblichen Test teilnehmen wollen. 

Tipps für die praktikable Umsetzung der Testkonzepte für Ihren Betrieb finden Sie hier:

Ansprechstellen Testungen Kantone
Merkblatt zum Pooling von Proben
BAG repetitives Testen für Mitarbeitende

Lehrabschlussprüfungen 2021 finden regulär statt

Die Lehrabschlussprüfungen sollen 2021 regulär durchgeführt werden. Lernende sollen einen vollwertigen, auf dem Arbeitsmarkt anerkannten Berufsabschluss erhalten. Die Grundlagen für die Durchführung wurden von Bund, Kantonen und Organisationen der Arbeitswelt erarbeitet. Auch der SBV hat sich stark dafür engagiert und nimmt den Bundesratsentscheid mit Genugtuung zur Kenntnis. So ist sichergestellt, dass die Lehrabschlussprüfungen trotz Pandemie in allen Kantonen, wenn irgend möglich, regulär durchgeführt werden können. Ist eine reguläre Durchführung aufgrund der epidemiologischen Lage nicht möglich, bestehen entsprechende Spezialregelungen.

Weitere wichtige Fragen zu Corona

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Selbstdeklarationen für Arbeitnehmer

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SBV und SBV-Sektionen wenden sich mit Brief an die Gemeinden und Kantone 

Angesichts der aktuellen Welle der Corona-Pandemie appellieren der SBV und die SBV-Sektionen an die Gemeinden und Kantone, Projekte forciert zu planen, Prozesse zu vereinfachen, Arbeiten auszuschreiben, Zuschläge zu erteilen und die Bauwirtschaft zu unterstützen, Baustellen – wo immer möglich – am Laufen zu halten. Ein Teil dieser Arbeiten kann von den Behörden effizient aus dem Home-Office erledigt werden. Der SBV und seine Sektionen schicken einen entsprechenden Brief mit dem Titel «Corona-Pandemie – Baustellen gemeinsam sicher weiterbetreiben – Arbeitsplätze sichern» in den kommenden Tagen an die Gemeinden und Kantone

Schutz von besonders gefährdeten Arbeitnehmenden (Risikogruppen)  

Besonders gefährdete Personen sollen wie bereits im Frühjahr 2020 spezifisch geschützt werden. Dazu soll erneut das Recht auf Home-Office bzw. auf einen gleichwertigen Schutz am Arbeitsplatz oder eine Beurlaubung für besonders gefährdete Personen eingeführt werden. Auf Baustellen können die Schutzmassnahmen aber grundsätzlich umgesetzt werden. Für gefährdete Personen in Berufen, in welchen die Schutzbestimmungen nicht umgesetzt werden können, bedeutet das, dass sie im Extremfall von der Arbeit freigestellt werden müssen.  Der Arbeitgeber muss in diesem Fall betroffenen Arbeitnehmenden unter voller Lohnzahlung von der Arbeitspflicht befreien. Die Pressemitteilung des Bundes spricht erstmals auch von einem Anspruch auf Corona-Erwerbsersatz. Die Verordnungen hierzu sind zurzeit aber noch nicht verfügbar und müssen geprüft werden.

Sprengausweise bleiben länger gültig 

Sprengausweise bleiben auch für Sprengmeister im Strassen- und Tunnelbau nur gültig, wenn alle fünf Jahre ein Auffrischungskurs besucht wird. Diese Kurse können aufgrund der Corona-Pandemie derzeit kaum stattfinden. Der Bundesrat hat deshalb an seiner Sitzung vom 13. Januar 2021 beschlossen, die Gültigkeit von Sprengausweisen zu verlängern und die Schulungspflicht bis zum 27. September 2021 aufzuschieben. Sollte es bis zu diesem Zeitpunkt nicht allen Betroffenen ermöglicht werden, eine ergänzende Schulung zu absolvieren, hat Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) die Möglichkeit, Personen bis spätestens zum 31. Dezember 2022 von der Schulungspflicht zu dispensieren. Dafür wird in der Sprengstoffverordnung die entsprechende rechtliche Grundlage geschaffen.

Vorgehen bei Corona-Symptomen

Der Bundesrat hat am 27. Januar 2021 beschlossen, die Regeln betreffend der Kontaktquarantäne und der Reisequarantäne anzupassen. Ab Montag, 8. Februar kann neu bei Vorliegen eines negativen Antigen-Schnelltestes oder eines negativen PCR-Testes die Quarantäne mit Zustimmung der zuständigen kantonalen Behörde bereits ab dem 7. Tag beendet werden. Bis zum eigentlichen Ablauf der Quarantäne muss die Person jederzeit eine Gesichtsmaske tragen und den Abstand von 1.5 Metern gegenüber anderen Personen einhalten, ausser sie hält sich in der eigenen Wohnung oder Unterkunft auf. Die Kosten für den Test trägt die Person, die den Test veranlasst hat.

Für Einreisende aus Staaten oder Gebieten, die auf der Risikoländerliste stehen, gilt ab 8. Februar: Bei der Einreise muss ein negativer PCR-Test vorgewiesen werden, der nicht älter als 72 Stunden ist. Ein Antigen-Schnelltest genügt hierfür nicht. Zudem müssen Einreisende wie bis anhin in Quarantäne, können diese jedoch ab dem 7. Tag verlassen, falls ein negativer Antigen-Schnelltest oder PCR-Test vorliegt.

Wenn sich Mitarbeiter krank fühlen oder einzelne Symptome aufweisen, die auf Corona hindeuten, dann empfiehlt das Bundesamt für Gesundheit (BAG), bevor ein Corona-Test durchgeführt wird, folgendes:

  • Corona-Check: Mitarbeiter mit Symptomen sollen den BAG Corona-Check durchführen. Am Ende des Checks erhalten die Mitarbeiter eine Empfehlung zum weiteren Vorgehen.
  • Testen: Wenn der Corona-Check oder ein konsultierter Arzt dies empfiehlt, kann ein Corona-Test durchgeführt werden. Die Testkosten werden vom Bund übernommen, wenn die Testkriterien des BAG erfüllt sind.
  • Bis zum Testergebnis: Die betroffenen Mitarbeiter sollen zu Hause bleiben und Kontakte mit anderen Personen vermeiden, bis die Ergebnisse vorliegen.

Liegt ein positiver Test vor, muss sich der Mitarbeiter in Isolation begeben und wird vom Arzt krankgeschrieben. Bei diesen Fällen gilt die Lohnfortzahlung wegen Krankheit.

Bei engem Kontakt mit einer Corona infizierten Person gilt die Quarantänepflicht.

Symptome

Corona-Check

Testkriterien des BAG

Vorgehen bei Kontakt mit einer infizierten Person.

Arbeitgeber dürfen BVG-Reserven benutzen – gilt nicht für FAR und Privatversicherungen

Arbeitgeber dürfen für die Bezahlung der Arbeitnehmerbeiträge an die berufliche Vorsorge wieder die von ihnen geäufneten Arbeitgeberbeitragsreserven verwenden. Der Bundesrat hat die entsprechende Verordnungsänderung verabschiedet. Die Regelung ist per 12. November 2020 in Kraft getreten und ist befristet auf den 31. Dezember 2021. Diese Massnahme soll es den Arbeitgebern erleichtern, Liquiditätsengpässe zu überbrücken. Für die Arbeitnehmenden hat die Massnahme keine Auswirkungen.

Vorsicht: Diese neue Regelung betrifft NICHT die branchenspezifischen Vorsorgelösungen wie den FAR. Ebenfalls nicht von dieser Lockerung betroffen sind Beiträge an eine Privatversicherung wie die Krankentaggeldversicherung

Fünf-Punkte-Plan der Bauwirtschaft: Bestellen Sie Baustellenblachen  

Der Schweizerische Baumeisterverband und Infra Suisse haben zur Bewältigung der Coronakrise den Fünf-Punkte-Plan der Bauwirtschaft lanciert. Bestellen Sie kostenlos Baustellenblachen, die Sie möglichst zahlreich rund um die Baustelle montieren können! Mit dieser Aktion können wir gemeinsam die Wichtigkeit von Investitionen in die Bauwirtschaft unterstreichen.

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Engagement für bessere Mehrkostenregelung

In Anbetracht der aktuell wieder anspruchsvollen Situation mit dem Coronavirus ist es uns ein Anliegen, dass Bauherren und Bauunternehmen ein gemeinsames Vorgehen zur Bewältigung der schwierigen Situation finden. Wir haben deshalb diese Woche für jede SBV-Sektion eine Vorlage für ein Schreiben ausgearbeitet, mit dem diese ihre jeweilige Kantonsregierung für ein gemeinsames Gespräch über bereits zustande gekommene Lösungen zwischen der Bauwirtschaft und Bauherren anfragen kann. Ziel des Gesprächs sollte es sein, dass die Bauherren in den Kantonen oder auch in den Städten und Gemeinden die durch die COVID-19-Pandemie verursachten Mehrkosten übernehmen.

Hinweise zum Umgang mit Mehrkosten
Die Massnahmen des Bundes zur Bekämpfung des Coronavirus betreffen auch die Bauausführung. Hier werden Fragen behandelt, wie die verlangten Massnahmen von den Beteiligten konkret umzusetzen sind und wie mit den entstandenen Mehrkosten umgegangen werden kann. Dabei sind die gesetzlichen Bestimmungen und die SIA-Norm 118 zu beachten. Mögliche Artikel sind insbesondere:

  • Art. 104 SIA 118: Mitwirkung der Bauleitung zum Gesundheitsschutz
  • Art. 94 SIA 118: Pflichten der Bauleitung
  • Art. 96 SIA 118: Fristerstreckung bei unverschuldeten Verzögerungen
  • Art. 99 SIA 118: Weisungen und Ausführungsunterlagen
  • Art. 59 SIA 118: Ausserordentliche Umstände

Der Rechtsdienst des SBV steht den Mitgliedern während der regulären Öffnungszeiten weiterhin zur Verfügung, erreichbar telefonisch und per Mail. Tel. +41 58 360 76 76 ; [email protected]

Weitere Informationen gibt es auch auf der Website des BAG:

Corona-Virus BAG